Sony SRS XB40 Test

Neben dem bereits vor einigen Wochen getesteten und sehr empfehlenswerten Sony SRS XB30 und den kleineren Modellen XB10 und Sony SRS XB20 hat Sony mit dem Sony SRS XB40 auch ein Top-Modell veröffentlicht. Dieser ist hinsichtlich seiner Abmessungen und seinem Gewicht noch mal ein gutes Stück größer und schwerer als der SRS XB30. Ob sich diese Faktoren auch im Klang und der Maximallautstärke des Bluetooth-Lautsprechers widerspiegeln soll dieser Test zeigen.
 
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Technische Daten des SRS XB40

 

Sony SRS XB40 Test

 
Frequenzgang: 20 Hz – 20.000 Hz (Sampling-Frequenz: 44,1 kHz) (Herstellerangabe)

Gewicht: ca. 1500 g

Bluetooth-Version: 4.2

Leistung: Hersteller gibt leider keine Leistungsangabe an

Akkulaufzeit: bis zu 20 Stunden bei moderater Lautstärke (inkl. Stromsparmodus), bei maximaler Lautstärke 4 – 4,5 Stunden (bis der Stromsparmodus die Lautstärke reduziert)

Treiber: 2 x 61 mm Breitbänder + 2 x Passivradiatoren (einer an der Front und einer an der Rückseite)

Abmessung: Ca. 279 mm x 100 mm x 105 mm

Wasserschutz: nach IPX 5

Freisprechfunktion: ja




Verpackung und Ersteindruck

 
Der Sony SRS XB 40 kommt in einer für Sony Bluetooth-Lautsprecher typischen Verpackung, wie wir sie auch bereits von der Vorgängergeneration oder auch aus dem Test vom SRS XB30 kennen. Auf der Front der Verpackung ist neben dem Lautsprecher selbst ein deutlicher Hinweis auf die Extra Bass-Funktion abgebildet. Auf der Rückseite des Kartons finden wir eine Übersicht über die verschiedenen Features des Sony XB40. Auf diese Features wird folgenden Absatz im Detail eingegangen. In der Packung selbst findet man neben dem Sony SRS XB40 selbst noch das Netzteil für den (leider) proprietären Ladeanschluss sowie eine Menge Garantie- und Serviceheftchen.
An der Rückseite des XB40 weist ein kleiner Hinweisaufkleber darauf hin, dass die rückseitige Klappe geschlossen gehalten werden soll, damit der Bluetooth-Lautsprecher gegen Spritzwasser geschützt ist. Hält man den Lautsprecher in den Händen, so macht er einen sehr robusten Eindruck. Die Treiber werden von Abdeckgittern aus Metall geschützt. Der Rest des Bluetooth-Lautsprechers wird von einem leicht gummierten Material umgeben. Mit einem Gewicht von ca. 1500g ist der SRS XB40 recht schwer, hinterlässt jedoch insgesamt einen sehr hochwertigen Eindruck. Hier knarzt oder wackelt nichts.
 

Funktionen des SRS XB40

 
Sony SRS XB40 Funktionen
 
Der Sony SRS XB40 kommt mit einer ganzen Fülle an Features. Neben seinem wasserabweisenden Design nach IPX5 und der Möglichkeit andere Geräte via USB am XB40 zu laden, kann der Lautsprecher zudem als Freisprecheinrichtung dienen. Die Sprachqualität ist hierbei auf beiden Seiten als gut zu bezeichnen. Der Gesprächspartner ist auf beiden Seiten klar und deutlich zu verstehen.
Wireless Party Chain ermöglicht es bis zu zehn Sony-SRS-Lautsprecher dieser aktuellen Generation miteinander zu verbinden. Verbindungen können beim XB40 via NFC, 3,5mm Klinke und Bluetooth hergestellt werden. Das aber wohl auffälligste Feature, welches sofort auffällt, wenn man den XB40 das erste Mal einschaltet, ist wohl die Beleuchtung. Eine um das frontale Lautsprechergitter herumlaufende LED-Leiste, sowie zwei helle LEDs neben der jeweils linken und rechten Membran sorgen wie bereits beim kleineren XB30 für Stimmung. Zusätzlich zum kleineren Modell werden beim XB40 jedoch auch die beiden 61mm Treiber beleuchtet. Wem das Leuchten und Blinken (welches zugegebener Maßen nicht immer im Takt ist) nicht gefällt, der kann dies entweder über die Sony Music Center App oder durch längeres Drücken der Extra Bass Taste deaktivieren. Bei der App für Android und iOS handelt es sich um die Gleiche, wie bei kleineren Modell, weshalb ich an dieser Stelle auf den Sony SRS XB30 Test verweise. Beim XB40 besteht jedoch zusätzlich die Möglichkeit zum Download der Fiestable-App, über welche die Farbe der Beleuchtung individualisiert werden kann.
 

Klang des Sony SRS XB40

 
Klang des Sony SRS XB40
 
Ähnlich wie beim kleineren Modell war der klangliche Ersteindruck beim SRS XB40 nicht sonderlich prickelnd. Beim ersten Start ist Extra Bass, was zu einer Anhebung des Tieftonbereichs (zwischen ca. 150 Hz und 50 Hz führt) führt, aktiviert. Der Bluetooth-Lautsprecher klingt beim ersten Hören mächtig bedeckt. Einfach nur dumpf und ohne jegliche Brillanz. Der Bass ist sehr kräftig, übertönt jedoch in dieser Konfiguration gerade bei geringeren Lautstärken andere Frequenzbereiche. Doch zum Glück gibt es die Music Center App zum Download, welche eine individuelle Konfiguration des Klangbildes erlaubt. Nach einigem Herumprobieren habe ich die für mich passende Einstellung gefunden. Hierbei habe ich die Höhen auf +8, die Mitten auf +2 und den Bass auf -4 gestellt (hierdurch ist der Bass noch immer etwas betont, wer es neutraler mag, der kann ihn bei der genannten Konfiguration den Bass auch auf -8 stellen). Mit aktiviertem Extra Bass klingt der XB40 so im Lautstärkebereich zwischen 20% und 80% für mich am besten.
Ist die passende Klangeinstellung getroffen, kann sich der XB40 klanglich wirklich sehen lassen. Die Musik kommt druckvoll, die Bässe reichen tief herab, Stimmen sind klar und die Höhen für einen Bluetooth-Lautsprecher, welcher den Sound nur über zwei Breitbänder wiedergibt, auf einem guten Niveau. Besser wäre es gewesen, wenn Sony hier auf zusätzliche Tweeter gesetzt hätte. Aber das ist Kritik auf hohem Niveau. Ich denke die Zielgruppe des Sony SRS XB40 sind Personen, die den Lautsprecher für kleine bis mittlere Partys verwenden möchten. Für analytisches Hören werden dann doch eher Lautsprecher von Vifa und Co empfohlen.
 

Klang des Sony XB40 im Video

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Bitte unbedingt mit Kopfhörern hören!
The music was provided by NCS:
Cartoon – Why We Lose (feat. Coleman Trapp) [NCS Release]
Disfigure – Blank [NCS Release]
Youtube-Links und Social-Media-Infos finden sich in der Youtube Video-Beschreibung und im Impressum!
 

Verbindung von mehreren SRS-Lautsprechern

 
Kopplung Sony SRS Lautsprecher
Es ist möglich mehrere Sony SRS-Lautsprecher der aktuellen Generation miteinander zu koppeln. Hierzu muss auf dem mobilen Endgerät Bluetooth aktiviert sein. Nun schaltet man den ersten Lautsprecher ein und hält anschließend die Add sowie die + Taste gedrückt bis sich der Lautsprecher mit dem mobilden Endgerät verbunden hat sowie durch einen weiteren Ton den Kopplungsmodus bestätigt. Nun schaltet man den zweiten Lautsprecher ein und hält auch hier die Add sowie die + Taste gedrückt. Nachdem auch hier die Kopplung durch einen Signalton bestätigt wurde kann die Musik über das mobile Endgerät über beide Lautsprecher wiedergegeben werden.
Nun kann man bspw. einen XB40 als Bassbox nutzen und einen XB30 als Topteil daraufstellen. In meinem Test konnte ich auf diese Weise einen recht beeindruckenden Sound produzieren. Leider ist diese Verbindung aktuell noch nicht sonderlich stabil und wird hoffentlich zeitnah durch Sony nachgebessert.
 

Fazit

Mit dem SRS XB40 hat Sony einen größeren, jedoch mit einem Gewicht von 1500g noch portablen Bluetooth-Lautsprecher herausgebracht, welcher gerade bei Outdoor-Partys eine Menge Spaß macht. Vorausgesetzt man konfiguriert den Klang über die Music Center App korrekt, dann macht der XB40 auch klanglich eine gute Figur. Ich persönlich finde den Sound des XB40 besser als jenen eines JBL Xtreme, dessen Bass mir zu aufgepumpt und künstlich klingt. Betrachtet man das Gesamtpaket, so hat Sony hier einen wirklich empfehlenswerten Lautsprecher veröffentlicht. Nur die Kopplung mit einem anderen SRS-Lautsprecher könnte etwas stabiler und einfacher vonstatten gehen.

 

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Pros und Cons des Sony SRS XB40

 

Pros Cons
– Verarbeitung
– nach Regelung via App sehr guter Klang mit sehr kräftigem Bass
– sehr laut
– tolle Features
– „Out fo the Box“ sehr dumpf
– Lichteffekte die nicht jedem gefallen (zum Glück deaktivierbar)
– proprietärer Ladeanschluss

 
Sony XB40 Wertung